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9 Dinge, die man in Venedig unbedingt machen sollte

8 Jun 2018

 

1. Mit dem Traghetto und Vaporetto fahren vs. eine Gondelfahrt machen

Für viele ist eine Gondelfahrt das Synonym für Romantik bei einem Venedigbesuch. Wir hatten eine 30-minütige Fahrt mit in unser Tour, sonst hätten wir den 40€ teuren Spaß wahrscheinlich nicht mitgemacht.

Generell finde ich, dass es bei jeder Reise darum gehen sollte die Stadt/das Land kennen zu lernen, wie es wirklich ist. Deshalb würde ich persönlich keine Gondelfahrt empfehlen. Die Locals nutzen die Miniboote schon lange nicht mehr. Heute sind sie nur noch eine überteuerte Touristenattraktion.

Die Fahrt empfand ich eher als stressig anstand romantisch, da man sich die Fahrt oft mit anderen Besuchern teilen muss. Außerdem quetschen sich an vielen Stellen des Kanals mehrere Gondeln aneinander vorbei und man kann sich easy mit den Leuten in der anderen Gondel unterhalten. Für mich hat das nicht mehr viel mit Romantik zutun.
Aber jeder hat ja seine eigene Vorstellung von Romantik und wenn eine Gondelfahrt für dich dazu gehört, go for it! ;) Hier kannst du die Gondelfahrt Fahrt schon im Voraus online buchen und sparst eine Menge anstatt vor Ort zu buchen.

2. Pasta und Chicchetti essen vs. Pizza essen

Vor unserer Reise nach Venedig habe ich mega auf typisch italienische Pizza gefreut. Kurz vorher musste ich dann mit Schrecken feststellen, dass das italienische Nationalgericht gar keine wirkliche Geschichte in Venedig hat. In der Stadt waren Öfen bzw. offenes Feuer nämlich, wegen der akuten Brandgefahr und der schmalen Gassen und Kanäle, lange Zeit nicht erlaubt.
Wenn auch du das nicht wusstest, keine Panik! Ich habe eine Pizza probiert und sie war zwar nicht ganz so gut wie in Rom oder Neapel, aber immernoch sehr lecker.

Trotzdem solltest du dich eher an die typischen venezianischen Speisen halten. Die sind nämlich auch super gut. Wir haben unglaublich viel Pasta gegessen. Mit allen möglichen Soßen. Ausserdem ist Venedig auch für sehr gutes Risotto bekannt und durch seine Lage am Wasser gibt es natürlich auch fangfrischen Fisch und Meeresfrüchte.

Typisch in Venedig sind auch die Chicchetti. Sie sind eigentlich nichts anderes als kleine Schnittchen. Also ein Stückchen Baguette belegt mit einer Scheibe Mortadella, Käse, Frischkäse, Thunfisch, etc. Chicchetti sind im Prinzip das Gleiche wie die spanischen Pinchos.
Die besten Chicchetti haben wir im Barcaro Risorto gegessen. Die kleine Bar ist nicht so überfüllt mit Touristen, eher überfüllt mit Einheimischen. ;) Für knapp 10€ haben wir uns hier einen wirklich preiswerten und leckeren Snack gegönnt. Der Aperol Spritz ist übrigens auch sehr empfehlenswert. ;)

3. Die Insel Canareggio entdecken vs. auf dem Markusplatz chillen

Venedig sieht auf der Karte gar nicht so gross aus, aber wir sind schon sehr viel gelaufen, um die Stadt so gut wie möglich kennenzulernen in unseren 3 Tagen. Natürlich gehört ein Besuch des Markusplatzes und des Dogenpalast dazu, aber Venedig hat wirklich noch viel mehr zu bieten. Mir hat am besten das Schlendern durch die kleinen Straßen in Cannaregio gefallen.
Dort ist es auch nicht so überfüllt und die Preise sind noch im humanen Bereich.

4. Aperol Spritz und Bellini trinken

Wie schon oben erwähnt kannst du im Bacaro Risorto super gut Spritz trinken, aber auch das typische venezianische Getränk Bellini bekommst du dort.
Wir haben an unserem ersten Tag, nach der Walking Tour, eine selbstgeleitete Spritz Tour durch Venedig gemacht und ich kann dir sagen, man kann eigentlich überall Spritz trinken.

Falls du auch so viele Ratschläge und Warnungen vor der Reise gelesen hast wie ich, dann möchte ich dir hier die Angst nehmen. Nicht jeder Kellner und Barbesitzer will dich in Venedig über den Tisch ziehen. Es gibt einige, klar. Aber wenn du mit gesundem Menschenverstand die Karte betrachtest und dir die Preise ok erscheinen, dann probier es eben einfach mal aus. Wir wurden in drei Tagen nie verarscht oder mussten drauf zahlen.

Wir saßen sogar auf sämtlichen Terrassen und mussten absolut nichts extra zahlen. In der Bar Santa Sofia am Campo Santa Sofia zum Beispiel kostet ein Spritz 4€ und da kommt nichts dazu. Außer natürlich das Trinkgeld, dass du geben möchtest.

5. Eine Walking Tour machen

Für mich gibt es in letzter Zeit nichts Besseres als geführte Touren. Niemals lernst du so viel in so kurzer Zeit über einen Ort, ein Gebäude oder die Küche eines Landes als mit einer geführten Tour. Klar, viele bekannte Sehenswürdigkeiten bieten mittlerweile auch die Möglichkeit sich einen Audio-Guide zu leihen, aber den kann man eben nicht ausfragen bzw. nochmal nachhaken, wenn einen ein Thema sehr interessiert.

In Venedig gibt es unzählige Tour-Veranstalter, die die verschiedensten Touren anbieten. Von Food-Tour bis hin zur Gondeltour ist alles dabei. Da fällt die Wahl wirklich nicht leicht.
Auf meiner Suche habe ich auch einige kostenlose Touren gefunden und anfangs sogar eine gebucht. Die Touren sind nicht wirklich kostenlos, aber jeder Teilnehmer kann nach seinem persönlichen Ermessen den Guide bezahlen. Du gibst also so viel, wie die Tour für dich wert war. Ich finde das Konzept sehr schön.

Letztendlich bin ich aber ein großer Fan der Walks of Italy Walking Touren. Bereits in Rom habe ich eine Food Tour mitgemacht und mir wurde beigebracht wie man eine echte italienische Pizza selbst macht. Als ich hörte, dass es auch geführte Touren von Walks of Italy gibt, habe ich mich sofort für die 2-stündige Walking Tour mit anschließender Gondelfahrt entschieden. Ticketbar bietet in Venedig allerdings auch super Touren und vergünstigte Eintrittpreise für Sehenswürdigkeiten.

6. Durch die Straßen schlendern

Wir haben uns einen Tag komplett durch Venedig treiben lassen und so die Stadt auch abseits der Touripfade gesehen (wenn das überhaupt möglich ist). Klar, haben wir uns auch das ein oder andere Mal verlaufen bzw. standen vor einer Strasse, die in einem Kanal endete. So haben wir allerdings sehr coole Restaurants und Läden gefunden.

Wenn du also ein paar Tage in Venedig hast, solltest du einfach mal so durch die Gassen schlendern. Man entdeckt viel mehr tolle Orte, wenn man mal nicht dem Reiseführer folgt.

7. Ausblick auf Venedig von San Giorgio Maggiore vs. San Marco Campanile

Diesen Tipp habe ich in einem anderen Blog gelesen. In der San Marco Campanile (Markusturm) waren wir nicht, deshalb kann ich dir nicht sagen, wie es dort ist. Allerdings kann ich dir versichern, dass wir einen unglaublichen schönen Ausblick von der Kathedrale über Venedig  mit seinem Markusplatz, dem Dogenpalast und einem großen Teil der Laguna hatten.

Normalerweise kostet der Zugang zum Aufzug 6€ pro Person. Wir wurden zu später Stunde einfach so durchgewunken. Die Dame an der Kasse war so happy und meinte sie hätte einen guten Tag. Vielleicht hat sie ja des öfteren einen guten Tag und du kommst auch kostenlos nach oben auf den Glockenturm. ;)

8. Tagesticket für das Vaporetto kaufen

Liegt deine Unterkunft auf einer anderen Insel, wie der von dem bekannten Teil Venedigs (San Marco) mit Markusplatz etc. und du hast geplant dir etwas mehr von Venedig anzusehen, dann lege ich dir wärmstens ans Herz ein Tagesticket für das Vaporetto zu kaufen.

Eine Einzelfahrt kostet fast 8€ und ein Tagesticket um die 20€! Es gibt auch Touristentickets für mehrere Tage. Mehr Infos zu Fahrkarten in Venedig findest du hier.
Wir haben diese Kalkulation vorher nicht gemacht und da wir auf der Insel Guidecca im Generator Hostel gewohnt haben, haben wir viel zu viel für den Transport mit dem Wassertaxi bezahlt. Das geht definitiv günstiger!

9. Nach Burano fahren vs. Murano besichtigen

Ehrlich gesagt, hatte ich vor der Anreisen nicht viel Ahnung was uns in Venedig erwarten würde und was man sich unbedingt ansehen sollte. Von der Insel Murano hatte ich mal im Zusammenhang mit Glaskunst gehört, aber Burano war mir gänzlich unbekannt und dass es auch noch mehr Inseln gibt, war bei der Ankunft auch eine Überraschung.

Manchmal habe ich einfach keine Zeit eine Reise wirklich zu planen und mache es dann vor Ort spontan. So auch in Venedig. ;)
Zum Glück waren wir dieses Mal in einem Hostel untergebracht und auch zu zweit bleibt es hier meist nie aus, dass man andere Reisende kennenlernt. Ich liebe sowas ja.

Long story short, auf der Halloween Party des Generator Hostels lernte ich unglaublich viele interessante Menschen kennen und einer meiner neuen „Freunde“ gab mir den Tipp anstatt nach Murano nach Burano zu fahren. Dort seien die Häuser bunt und die ganze Insel sollte eigentlich viel schöner sein als das bekannte Murano.

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